Digital Detox – Warum eine digitale Diät gut tut

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Was denkt ihr – in welche Richtung ist der Blick unserer Gesellschaft gerichtet? Nach vorne und erhobenen Hauptes? Alles andere als das. Wir blicken herab. Und warum? Unsere Aufmerksamkeit gebührt dem rechteckigen Ding in unserer Hand. Das Aufleuchten des Screens ist das Warnsignal unserer Zeit. Nicht grundlos wird die Generation der Digital Natives als flach bezeichnet. Die Beschreibung steht metaphorisch für die intellektuelle Beschaffenheit der Gesellschaft, die flach ist, wie der Bildschirm eines Smartphones. Die digitale Generation definiert sich über visuelle Momentaufnahmen aus dem eigenen Leben und dem Leben anderer. Um die kulturell anspruchsvolle Vielschichtigkeit geht es selten im digitalen Zeitalter, sondern mehr um die kurzfristige Bedürfnisbefriedigung.

In unserer heutigen Arbeitswelt geht es gar nicht mehr ohne die digitale Unterstützung, sie ist vielmehr sogar unabdingbar, da durch den schnellen Informationsaustausch eine sofortige Reaktion gefordert wird. Dennoch sollten wir den Bezug zur analogen Welt nicht aus den Augen verlieren. Es kann somit hilfreich sein, der Welt ab und zu mal wieder offline zu begegnen. Wie das geht? Wir geben euch 5 Tipps, wie der Digital Detox funktionieren kann.

Push Benachrichtigungen ausschalten

Euren Digital Detox startet ihr am besten mit der Deaktivierung der Push Benachrichtigungen. Die Aufmerksamkeit, die wir dem aufleuchtenden Bildschirm entgegenbringen, sollten wir besser der Reaktion auf reale Signale widmen. Durch den ständigen Blick auf den Screen entgehen uns auch häufig Ereignisse, die tatsächlich stattfinden und unsere Aufmerksamkeit verdienen.

Offline-Apps nutzen

Viele Apps erleichtern uns den Alltag, womit es schwer fällt, auf sie zu verzichten. Beispielsweise Navigationssysteme oder Einkaufszettel. Doch sind wir mal ehrlich, wir sparen zwar ein paar Minuten mit der Verwendung dieser Apps, aber wirklich brauchen, tun wir sie nicht. Durch die verschiedenen Navi-Systeme setzen wir uns einfach in Bewegung, ohne uns mit dem Ziel und dem Weg zu beschäftigen. Wir hinterfragen nicht mehr, sondern folgen einer fremden Stimme im Smartphone. Unser Gehirn wird automatisch müde, da es nicht mehr angehalten ist, selbst zu denken. Dies gilt natürlich auch für die Suchfunktion im Handy. Anstatt sich mit einer aufkommenden Frage gedanklich zu beschäftigen, fragen wir das Smartphone und personifizieren es zu einer allwissenden Macht. Schade nur, dass wir damit immer mehr abstumpfen. Also probiert es doch demnächst mal damit: ihr wollt einen Freund besuchen und kennt den Weg nicht? Es gibt physische Karten oder ihr strengt zur Abwechslung mal euren Kopf an. 😉 Und, wer weiß – unbekannte Begegnungen können auch ganz neue Wege eröffnen.

Zu Hause kein Handy

Viele sind gerade beruflich an ihr Smartphone gebunden, da ist es verständlich, einen Digital Detox im Alltag nicht voll und ganz durchzuziehen. Aber ihr könnt euch digitalfreie Inseln schaffen. So bleibt das Handy beispielsweise in der Tasche, wenn ihr zu Hause angekommen seid oder nach der Arbeit mit

einem Freund essen geht. Das Handy einfach in der Tasche zu behalten ist heute die größte Wertschätzung, die man seinem Gegenüber geben kann.

Holt euch Apps für euren Digital Detox

Es klingt erstmal paradox, sich digitale Unterstützung zu holen, um mehr auf Digitales zu verzichten. Aber manchmal muss man online Vorarbeit leisten, um offline davon zu profitieren.

Es gibt verschiedene Apps, die beispielsweise das Suchtverhalten aufzeigen (Space), oder über die sich einzelne Bereiche und Benachrichtigungen ganz individuell deaktivieren lassen (Offtime).

Die App „Forest“ pflanzt sogar Bäume, wenn Nutzer es schaffen, ihr Handy für lange Zeit liegen zu lassen.

Flugmodus ein und zurücklehnen

Wenn alles nicht funktioniert, dann kann eine Taste Abhilfe schaffen: Die mit dem kleinen Flugzeug. Der Flugmodus deaktiviert alles, was ungehemmt und wild auf dem Bildschirm aufblinken kann. Das, was uns innerlich stresst, ist der Drang sofort auf jegliche Mitteilung reagieren zu müssen. Verseht das Handy einfach mit dem kleinen Flugzeug, lehnt euch zurück und genießt die freie Zeit mit einer großen Portion von eurem Lieblings-Knusperbrot.

Ihr braucht mehr Inspirationen, um euch den Alltag zu erleichtern? Schaut euch doch unsere Lifehacks an!

 

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